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also jetzt zu fünft

Tja und wie ist das so mit drei Kindern?
Also leise bestimmt nicht. Meine zwei Damen sind aus dem Gröbsten raus und man kann 'in der Theorie' meistens mit ihnen vernünftig reden, somit fällt das Abarbeiten des dritten kleine Bündel nicht allzu schwer. Der kleine Herr ist aber auch ein gechilltes Baby, was das alles auch ein wenig erleichtert. Meine persönliche Erfahrung und Empfinden ist: Der Schock von einem auf zwei Kinder war größer und härter als von zwei auf drei. Da macht das dritte Kind den Kohl nicht mehr fett.
Mit zweien ist man das Chaos und nicht Alles schaffen zu können, schon gewohnt. Ebenso wurde man beim zweiten Kind, von dem Anspruch kuriert, Alles perfekt für die keine Maus tun zu wollen. Es klappt ja nicht. Egal was man tut, als Mutter hat man sowieso immer ein schlechtes Gewissen. Beim Ersten ist man noch richtig motiviert, engagiert. Ernährung, Erziehung, Kommunikation, Umfeld, Alles soll perfekt auf die Entwicklung des Nachkommens ausgerichtet werden. Und …
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Süße, Maus, Schatz....

Was ist das mit den erwachsenen Frauen und ihren Kosenamen? Mir ist das schon oft aufgefallen, dass sich Frauen oft untereinander mit Kosenamen ansprechen. Was ist das? Was soll das? Können die sich keinen Namen merken oder ist das irgendein Geheimcode?
Ich verstehe das nicht und es macht mich verrückt. Wenn ich dies: 'Ach Schatz, ach Süße, oh du süße Maus...' höre oder im schlimmsten Fall, werde selbst so angesprochen, da zieht sich bei mir Alles zusammen und ich kriege Brechzeit. Doch ich benutze auch Kosenamen: meinen kleinen Kindern gegenüber, aber nicht Erwachsenen gegenüber. Irgendwie erschließt sich mir das Konzept nicht, warum ich einen 40jährige Frau mit Schatzi, Maus oder ähnlichem ansprechen soll.
1. Sie hat einen Namen auf den sie hört
2. ich weiß ihren Namen
3. wenn ich sie Schatzi, Maus, Süße o.ä. nennen würde, hätte ich das Gefühl, dass ich ihr 39 Jahre abschreibe und nicht mehr für voll nehme.
Haben die anderen nicht das Gefühl? Ist das nicht eine verbale Entm…

Meine Zähne zeigen wie ich ticke

Mir war gar nicht bewusst, dass auch Zähne etwas über einen Charakter aussagen können. Wie ich dazu komme? Folgender Fall hat sich ereignet.
Mal wieder (grrr) ist mir eine Krone abgebrochen ( ja, eine der vielen, die ich schon besitze). Da ich hochschwanger bin, lässt sich nicht viel machen, außer ein Provisorium. Erst mal habe ich natürlich richtig abgekotzt, gewütet und eine super schlechte Laune an den Tag gebracht.
Mit meinen Zähnen habe ich ein ambivalente Beziehung. Ich brauche sie, jedoch habe ich schon ein Vermögen in sie investiert, doch gehen sie nicht als Investition durch.
Tja und nun also:

abgebrochenen Kroneder restliche Stumpen mega empfindlich durch Hormone aufgepusht doppelt so schlechte Laune und dann hat mein Zahnarzt des Vertrauens auch noch Urlaub.  Heul, heul, heul.
Ok, hilft alles nichts, bevor ich mehr vor Zahnschmerzten als Wehenschmerzen heule, musste was getan werden. Zahnarzt in der gleichen Straße angerufen. Glücklicherweise hat eine Patient abgesagt, so da…

ein Glas voller schöner Augenblicke

Im Alltag läuft vieles routiniert ab. Man steht auf, versorgt die Kinder, bringt sie in eine Schule/Kindergarten, geht zur Arbeit, macht den Haushalt, der Einkauf wird erledigt, holt die Kinder ab, bespaßt sie, macht Essen, macht sie und später sich bettfertig, geht ins Bett.
So oder so ähnlich sieht es bestimmt in ganz vielen Haushalten von Familien aus. Es ist nichts Schlimmes daran und die Routine hilft uns dabei den Tag zu überstehen ohne viel darüber nach denken zu müssen.
Nur manchmal ist es mir einfach zu viel Alltag, zu viel Routine, zu viel Automatismen. Dann brauche ich Spontanität, Verrücktheit, Chaos, Überraschung, Adrenalin oder einfach die kleinen schöne Augenblicke. Wenn ich mich manchmal zu lange in meinem Alltagstrott befinde, und dann plötzlich eine Pause eintritt, weiß ich erst mal gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich laufe wie ein eingesperrter Tiger hin und her und komme nicht zur Ruhe.
Ich muss doch noch....
ich sollte doch...
ich könnte jetzt....
das wollt…

Was erwarte ich vom Mann

Bald ist Christi Himmelfahrt und Vatertag. Das nahm ich zum Anlass mir so meine Gedanken zum Thema: Vatersein oder der Mann an sich, zu machen.
In der Menschheitsgeschichte und unserer Evolution gab es diverse Modelle, wie ein Mann oder auch Frau sich zu verhalten haben, um als optimal/gesesllschaftskonform zu gelten. Früher in der Höhle musste er ein starker Jäger und Kämpfer sein, dann kam eine lange Zeit nix. In der Hippie Zeit sollte er verständnisvoll und empathisch sein, viel Reden und ja kein Anzeichen von Aggressivität in sich tragen. Love and Peace. Und jetzt soll er???








Gut aussehend,sportlich seinehrgeizig, aber kein Workaholikererfolgreich, aber bitte die Life Balance beachtenhumorvoll, jedoch nicht die Stammtisch/Trump Witzeverständnisvoll, aber auf gar keinen Fall ein SoftieEr soll im Haushalt mit Helfen, und ja richtig die Spülmaschine einräumen (das ist ein ganz wichtige Faktor!;)) Er soll aber auch etwas dominant sein (mehr Fity Shades und weniger der letzte Tango in P…

neues hobby

also morgen schreibe ich meine BWL Klausur und deshalb mache ich was?
JUP -  nicht lernen :(
Statt dessen Kommentare auf Facebook und Instagram lesen. Was für Kommentare? Egal, Hauptsache 'blutig' (Achtung, der Wortwitz erklärt sich im Verlauf des Textes).

Vielleicht kennen schon einige diesen Zeitvertreib, aber mir ist er erst jetzt richtig aufgefallen.
Und es ist soooo lustig! Also für mich zumindest. Ich suche mir ab und an kontroverse Posts, Artikel oder zumindest solche Texte, wo das Diskussionspotential sehr hoch ist... und dann los geht's 😁

Ich weiß, das ist vielleicht etwas böse oder gemein und vielleicht auch etwas voyeuristisch, aber es ist nun mal so lustig. Menschen, ACHTUNG: die sich im Leben zuvor noch nie gesehen haben und wahrscheinlich auch nie sehen werden, gehen sich  an die Gurgel, beschimpfen und Beleidigen sich und nehmen diese Sachen WIRKLICH ernst.

Währenddessen, sitze ich kleines Mäuschen auf der Couch ( ja, ich sollte am Schreibtisch lernen, würg…

schon mal erwähnt...

und trotzdem immer wieder schei….
Wenn man im 8 Monat schwanger ist und sich mal wieder von der Kita-Pest (meine persönliche Bezeichnung für jegliche Infekte, welche aus der Einrichtung nach Hause geschleppt werden. Diesmal Erkältung, grrrr) hat anstecken lassen.
Keine Medikamente nehmen darf, krank kann man auch nicht machen, weil die anderen Kids die Krankmeldung nicht akzeptieren. Und dann noch für eine Prüfung lernen....
😖😷
Das kann man nicht schön reden. Was macht man am Besten in so einer Situation?
Prokrastinieren.  Ich liebe dieses Wort, das hört sich so schön wissenschaftlich und bedeutend an.
Übersetzt aber,  nix anderes heißt: als Aufschieben, Verschieben. So wie Stuhlgang im medizinischen nix anders bedeutet als Scheiße;)

Und so schließt sich der Kreis. Es ist wie es ist, auch wenn man ein anderes Wort dafür verwendet.

Und das tue ich jetzt, prokrastinieren: lernen, putzen, Bürozeugs erledigen etc. ausser Kinder versorgen, das lässt sich nicht prokrastinieren;)

Und morge…