Direkt zum Hauptbereich

zum Wochenende hin abkotzen...

...damit das Wochenende gesäubert starten kann.

Manchmal gibt es Tage, da bin ich schon beim Aufstehen scheiße drauf. Die Nacht war kurz und nicht ruhig. Am Morgen gibt es kein Kaffee oder zu wenig Kaffee. Die Kinder sind nur am Quengeln, streiten, meckern, weil das Dienstmädchen (manchmal auch Mama genannt) nicht schnell genug springt oder es auch mal wagt Widerworte zu geben, geschweige den auch mal Nein sagt.
Der Verkehr in die KiTa ist grausam und die Fahrradfahrer (sorry, sind meine Lieblingsfeinde)versperren die Strasse (Wenn ein Fahrradweg ausgewiesen ist, DANN BENUTZT DEN AUCH!). Keine Ahnung in welcher Dimension sie leben, aber manche Radfahrer meinen wirklich, dass sie es mit ihrem Omarad auf 60 km/h schaffen (HÄ?)
In der KiTa Garderobe den üblichen Kampf führen, welcher mir an solchen Tagen noch mehr auf die Nerven geht:
Zieh bitte Hausschuhe an
Nein
Zieh bitte die Hausschuhe an
Nein
Zieh bitte die Hausschuhe an oder ich werde wütend
Nein, ich will nicht
VERDAMMTE SCHEIßE, ziehe diese verfickten Hausschuhe an! Ist nun mal diese blöde Kitaregel, wegen mir könntest du auch barfuss laufen, aber ist nun mal so. Das Leben ist kein Ponyhof. Find dich damit ab! Das ist das was ich denke.
Sagen tue:
Zieh bitte deine Hausschuhe an.

Irgendwann mal zu Hause angekommen schreit mich der ganze Haushalt an.
An solchen Tagen kann ich selbst die kleinsten Staubkörner über mich lachen hören.
Da wünsche ich mir regelrecht, dass mir einer im Laden oder auf der Straße blöd kommt, damit ich meine Wut so richtig schön raus lassen kann.
Manchmal habe ich Glück und ein arme Mensch läuft mir in die Arme, weil:
vor gedrängelt in der Schlange,
nicht in der S-Bahn erst die Leute aussteigen gelassen,
einfach unhöflich gewesen,
diese Person wird nieder gemacht, wie eine Walze den Asphalt,
oder aber ich habe Pech und muss warten bis mein Mann nach Hause kommt, 🙈
Ich weiß, dass ist echt fies, aber manchmal kann ich einfach nicht aus meiner Haut raus.

Es gibt viele Methoden um mit Ärger/Wut um zugehen:
- Bis zehn zählen
- Luft anhalten
- innehalten und versuchen die Situation objektiv auszuwerten. Ganz ehrlich, wenn ich genervt und wütend bin, dann kann ich nicht objektiv sein. Schon mal was vom HB Männchen gehört? So in etwa nur in weiblich.
- An was Schönes denken: Wie soll das funktionieren?
  Wenn ich genervt bin und selbst eine Blume mir auf den Keks geht?
- nicht alles so ernst nehmen
Es gibt viele weitere Methoden, bei einigen können diese bestimmt hilfreich sein und wenn man sie eventuell richtig und öfters anwendet helfen sie vielleicht auch. Leider hilft es mir so gar nicht.

Ausser...Alles nieder schreiben.
Es klingt vielleicht für einige blöd, aber wenn ich von allem und jedem genervt bin, hilft es den Tag in Schriftform zu rekapitulieren oder einen schönen Hassbrief zu schreiben (man habe ich viele Hassbriefe schon in meiner Schublade😂). Es ist wie Dampf raus lassen mit allem drum und dran. Dann ist es der gröbste Ärger und verpufft, teilweise bin ich dann nicht mehr genervt sondern muss sogar selbst über mich lachen.

Was auch sehr gut hilft, Fotos von meinen Muckeln anschauen. Da sind immer die besten und schönsten Momente eingefangen. Alles sieht friedlich und perfekt aus. Es wird einem wieder klar: Auch ein blöder Tag geht irgendwann vorüber und morgen wartet vielleicht schon ein riesen Eisbecher auch uns.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr

Ist ein altes Sprichwort und viele nehmen es für bare Münze. Jedoch ist diese Denkweise veraltet und außerdem falsch. Für viele, ist es eine willkommene Ausrede/Entschuldigung etwas nicht mehr zu lernen oder es gar nicht zu versuchen.  Da hört man oft: ach ich bin zu alt dafür, ach dieses neumodische Zeugs, wer braucht das schon. Die Menschen reden sich ein, dass dies nicht nötig sei und es sowieso verschwendete Zeit ist, weil: 1. früher ging es ohne auch 2. brauche ich nicht mehr 3. schaffe ich sowieso nicht Tja, was mich aber oft bei solchen Aussagen auf die Palme bringt, dass das totaler BULLSCHIT ist. Der Mensch und somit das menschliche Gehirn ist sehr wohl in der Lage selbst bis ins hohe Alter etwas Neues zu Erlernen. Ausser natürlich man ist krankheitsbedingt eingeschränkt.  Ansonsten, sorry Leute ihr seid einfach zu FAUL! Nix anderes. Ja auf Grund des fortschreitenden Alters und des Abbaus benötigt man mehr Zeit, andere Ressourcen und Bedienungen, ...

Kindergeburtstag

Wie plane ich einen Kindergeburtstag ohne den Kopf zu verlieren? Wenn es der erste Kindergeburtstag mit Kids ist, ich gar nicht. Es war sehr aufregend für die Kinder, Mann und mich. wie mache ich sowas was mache ich wie viele Kinder laden wir ein Sobald man Google Freund fragt, bekommt man von Super Feier mit Catering und Hüpfburg bis Torte, Musik und fertig, alle Varianten. Das half nicht unbedingt weiter. Man beachte es geht um den 4 Jahre Geburtstag nicht um den 18ten. Also, wie habe ich das geschafft/überlebt? Es war die erste Feier für meine große Maus. Wie kann ich da ruhig bleiben.? Natürlich will ich höher, weiter, besser. Meine Anforderungen sind leider oft zu hoch und nicht realisierbar. Aber ich würde nun mal, gerne für meine Große die Sterne runter holen. Fangen wir von vorne an. Der Geburtstag stand an und ich hatte keinen Plan, wie ich sowas von statten gehen sollte. Mein Mantra für die Zeit war: 'mach dir nicht zu viel Stress, es sind nur vier Jährig...

ein Glas voller schöner Augenblicke

Im Alltag läuft vieles routiniert ab. Man steht auf, versorgt die Kinder, bringt sie in eine Schule/Kindergarten, geht zur Arbeit, macht den Haushalt, der Einkauf wird erledigt, holt die Kinder ab, bespaßt sie, macht Essen, macht sie und später sich bettfertig, geht ins Bett. So oder so ähnlich sieht es bestimmt in ganz vielen Haushalten von Familien aus. Es ist nichts Schlimmes daran und die Routine hilft uns dabei den Tag zu überstehen ohne viel darüber nach denken zu müssen. Nur manchmal ist es mir einfach zu viel Alltag, zu viel Routine, zu viel Automatismen. Dann brauche ich Spontanität, Verrücktheit, Chaos, Überraschung, Adrenalin oder einfach die kleinen schöne Augenblicke. Wenn ich mich manchmal zu lange in meinem Alltagstrott befinde, und dann plötzlich eine Pause eintritt, weiß ich erst mal gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich laufe wie ein eingesperrter Tiger hin und her und komme nicht zur Ruhe. Ich muss doch noch.... ich sollte doch... ich könnte jetzt.... das ...